Künstliche Süßstoffe

 

Sowohl bei unserer Protein Mischung als auch bei den individuellen Mischungen unserer Kunden war es uns schon immer wichtig, ganz auf künstliche Süßstoffe zu verzichten. Wenn man sich den Markt näher anschaut, merkt man schnell, dass generell aber extrem viel mit solchen Zusätzen gearbeitet wird. Unserer Meinung nach haben diese, in manchen Fällen sogar krebserregende Stoffe, nichts in Lebensmitteln bzw. Proteinpulvern zu suchen.

Natürlich entscheidet jeder selbst, ob und in welchem Maß man Lebensmittel mit künstlichen Süßstoffen verwendet. Wir möchten jedoch einen Überblick über die am häufigsten in der Industrie verwendeten Süßstoffe geben, um eine Entscheidungsgrundlage zu liefern bzw. auch, um zum (Um-) Denken anzuregen.

Wenn man sich tiefer mit der Materie auseinandersetzt, merkt man schnell, dass man fast überall künstliche Süßstoffe findet. Light Softdrinks, Zahnpasta, Kaugummi, Salatdressings, Fruchtsaft – suche dir eine Sparte aus und du wirst auf der Suche nach Süßstoffen definitiv fündig. Aber wieso werden diese künstlichen Stoffe so häufig eingesetzt? Ganz einfach: viele haben extrem wenige oder gar keine Kalorien, süßen um einiges stärker als Zucker (zwischen 30- bis 3.000-fach) und sind verhältnismäßig sehr kostengünstig. 

Welche künstlichen Süßstoffe gibt es?

Momentan gibt es 11 zugelassene, künstliche Süßstoffe in der europäischen Union:

• Acesulfam K (E 950)

• Aspartam (E 951)

• Saccharin (E 954)

• Sucralose (E955)

• Thaumatin (E957)

• Neohesperidin (E 959)

• Steviolglycoside (E960)

• Cyclamat (E952)

• Xylitol (E967)

Wir konzentrieren uns in diesem Beitrag auf die drei gängigsten künstlichen Süßstoffe, die sehr häufig in Protein Pulvern verwendet werden.

1. Aspartam

Aspartam besitzt im Vergleich zu Haushaltszucker eine 200-mal so starke Süßkraft. Es ist nicht hitzebeständig und verträgt sich auch nicht sonderlich gut mit säurehaltigen Lebensmitteln – die Süße geht hierbei verloren.

Aspartam wird momentan sehr kontrovers diskutiert. Menschen, die unter der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie leiden, dürfen Aspartam aufgrund seiner Zusammensetzung nicht einnehmen. Aufgrund der Gefahr von gesundheitlichen Schäden, muss jedes Produkt mit Aspartam den Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ enthalten. 

Neben Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel wird Aspartam auch nachgesagt, das Gedächtnis zu beeinflussen und oxidativen Stress im Gehirn auszulösen. Zudem gibt es einige Studien, die eine Gewichtszunahme in Zusammenhang mit der Aufnahme von Aspartam in Verbindung bringen. Verbraucherschützer raten vom Verzehr größerer Mengen ab, da es Hinweise auf schädigende Effekte gibt. 

2. Sucralose

Sucralose ist ein Süßstoff, der 600-mal süßer als Kristallzucker schmeckt. Der Stoff ist mit dem normalen Haushaltszucker verwandt – es handelt sich um ein chlorhaltiges (!) Zuckerderivat. Da es dem Geschmack nach Zucker am Nächsten kommt, wird Sucralose sehr gerne in vielen verschiedenen Lebensmitteln verwendet.

VORSICHT: Wer gerne mit Proteinpulver kocht oder backt, sollte auf keinen Fall Pulver mit Sucralose verwenden! Wird Sucralose erhitzt, bilden sich Dioxine – diese können nachweislich die Leber und andere Organe dauerhaft schädigen. Man erinnere sich nur an die Rückrufaktion von tausenden Eiern, die Dioxin-belastet waren.

Auch wer auf eine gesunde Darmflora achtet oder mit bestehenden Darm-Problemen zu kämpfen hat, der sollte auf Produkte sowohl mit Sucralose als auch Aspartam verzichten. Beide Stoffe sind dafür bekannt, gesunde Darmbakterien zu zerstören, die für das Immunsystem essentiell sind. 

3. Acesulfam K

Acesulfam K ist unserer Meinung nach der wohl bedenklichste, künstliche Süßstoff überhaupt und wird bizarrerweise gerade in veganen Proteinpulvern vieler Hersteller zunehmend eingesetzt - wohl auch wegen seiner Hitzebeständigkeit.

Daneben wird oft nicht gesehen, dass der Stoff nicht von der Umwelt oder Kläranlagen abgebaut werden kann und sich dadurch das Trinkwasser damit anreichert. Dadurch kann der Stoff vermehrt in unseren Körpern, der Umwelt und in Pflanzen nachgewiesen werden. 

Sowohl in Studien als auch in Tierversuchen wurde inzwischen nachgewiesen, dass Acesulfam K die DNS schädigt und potenziell karzinogen wirkt. Zudem gibt es noch eine ganze Reihe anderer Nebenwirkungen: Beeinflussung der Gehirnfunktion, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Leberschäden, etc.

Auch ein Zusammenhang zwischen der in Acesulfam K enthaltenen Chemikalie "Dichlormethan" (auch DCM) und geistiger Verwirrung wurde hergestellt. Konsequenzen aus diesen Ergebnissen wurden bis heute keine gezogen.

Wie schädlich sind künstliche Süßstoffe?

Wie bei allem gilt: die Menge macht das Gift. Aber was gibt es denn noch für Alternativen, die sowohl zuckerfrei als auch kalorienarm bzw. kalorienfrei sind? Da hätten wir z.B. Stevia, was zwar ein rein natürlicher Stoff, jedoch vergleichsweise teuer ist und einen etwas eigenen Geschmack besitzt. Xylith (Birkenzucker) ist auch eine super Alternative zu künstlichen Süßstoffen – allerdings kann Xylith abführend wirken.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Studien, die über die Gefahren von künstlichen Süßstoffen aufklären. Unabhängig davon, was die einzelnen Studien berichten, sollte sich jeder früher oder später die Frage stellen, wie man sich ernähren möchte: will ich meinem Körper Stoffe zuführen, die gar nicht abgebaut werden können? Stoffe, die auf chlororganischen Verbindungen basieren und Chemikalien enthalten, die zumindest keinen Nutzen haben, potenziell aber großen Schaden anrichten können?

Wir bei Rawlane Superfoods sind der Meinung, dass man auch mit einer intelligenten Zusammenstellung von natürlichen Proteinen und Superfoods eine gewisse Süße und Geschmack hinbekommt. Dementsprechend produzieren wir eben nur Produkte, bei denen wir uns sicher sind, dass diese unserem und deinem Körper etwas Gutes tun.

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