8 Wege sich gesund zu ernähren - Ohne großes Budget

Gesund muss nicht gleich teuer sein! Denn: auch wir stehen manchmal vor dem Regal und erschrecken vor den teilweise echt horrenden Preisen. Wir geben dir daher 8 hilfreiche Tipps mit auf den Weg, wie du dich trotz Ebbe im Geldbeutel ausgewogen und gesund ernähren kannst.

1. DIY – Do it yourself

Spare Geld, indem du auf Fertiggerichte und verarbeitete Lebensmittel verzichtest. Viele gesunde Gerichte und verarbeitete Lebensmittel kann man selbst preiswerter herstellen. Du möchtest nicht auf Mandelmus oder Cashewmilch verzichten? Dafür musst du nur ein wenig Zeit freischaufeln und dich an die Zubereitung wagen. 1 Liter Cashewmilch kann im Supermarkt bis zu 4€ kosten. Stellst du deine Milch selber her, dann sind wir bei ca. 1€/Liter.

Nussmilch selbst herstellen - so geht’s:

1. 1 Tasse Nüsse nach Wahl über Nacht in Wasser einweichen

2. Wasser wegschütten und Nüsse abbrausen

3. 3 Tassen Wasser und die Nüsse in einem guten Mixer für 3 Minuten durchmixen. Falls du es etwas süßer magst, kannst du hier noch ein paar Datteln, Agavendicksaft oder Honig hinzugeben

4. Ein Tuch in ein Sieb geben, die Flüssigkeit hineingießen und auffangen. Das Tuch nun gut auswringen.

5. Anschließend die Flüssigkeit in Flaschen füllen und im Kühlschrank lagern. Die Nussmasse aus dem Sieb kann wunderbar weiterverwendet werden – angeröstet als Topping in Müslis oder als Zutat in Müsli Riegeln

Auch Hülsenfrüchte in Dosen sind meist teurer als deren getrocknete Varianten. Koche sie einfach selbst, so bleiben auch wesentlich mehr gesunde Inhaltsstoffe erhalten.

2. Kaufe saisonal ein

Gemüse und Obst bilden eine wichtige Basis für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Kaufe daher nach Saison ein. Diese Produkte kommen meist aus der Umgebung, sind günstiger und enthalten mehr Nährstoffe.

Im Winter haben z.B. Rosenkohl, Wirsing und Lauch Saison. Rhabarber bekommt man meist ab April und gute, heimische Erdbeeren ab Mai/Juni.

3. Koche vor und friere ein

Dieser Tipp ist wirklich Gold wert…vor allem wenn man irgendwann mal vor seinem eigenen Kühlschrank steht und keine Ahnung hat, was man kochen soll. Daher: Kaufe saisonal ein und friere nicht benötigtes Gemüse und Obst ein. Auch vorkochen hilft ungemein, wenn man mal eine anstrengende und lange Woche hat – raus aus dem Gefrierschrank, auftauen lassen und warm machen. Fertig! So sparst du zudem Zeit und Nerven.

Wenn du nicht immer extra vorkochen möchtest, dann achte bei der Zubereitung deiner Gerichte darauf, dass du mehr kochst als du brauchst. Den Rest frierst du einfach ein.

4. Weniger Fleisch, dafür mehr Pflanzliches

Hochwertiges Fleisch kann richtig teuer sein. Begrenze deinen Fleischkonsum auf 1-2 mal die Woche. Da Fleisch aber auch wichtige Nährstoffe wie Eiweiß liefert, solltest du darauf achten, dass du vor allem Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, hochwertige Öle und viele verschiedene Gemüsearten mit in deine Ernährung einbaust. Auch stellen Eier und Magerquark günstige Proteinquellen dar.

5. Baue auf Ballaststoffe

Ballaststoffe machen lange satt, helfen unserem Körper bei der Verdauung und beugen Heißhungerattacken vor. So sparst du Geld, weil du nicht andauernd essen musst und sparst dir auch den Gang zum nächsten Bäcker – die Butterbreze kostet auch 1€ ?. Ballaststoffe findest du z.B. in folgenden Produkten: Avocado, Haferflocken, Blattgemüse, Samen und Nüsse. Mein absolutes Lieblingsfrühstück besteht momentan aus Haferflocken, Chia Samen, Zimt, Honig, Milch und Früchten.

6. Achte auf Sonderangebote

Kurz vor Ladenschluss senken Supermärkte und auch Wochenmärkte gerne ihre Preise. Sie wollen ja schließlich die Waren noch verkaufen und nicht wegwerfen müssen. Oft sind diese Waren leicht verderbliche Lebensmittel, die in den nächsten Tagen ablaufen. Macht nichts, einfach vorkochen und einfrieren!

7. Kaufe kein extra Wasser

Der Mensch sollte zwischen 2-3 Liter / Tag trinken – das kann schonmal ins Geld gehen, wenn du auf teure Markenwasser oder abgepacktes Wasser stehst. Dabei kannst du dir wirklich Geld sparen, indem du hierauf verzichtest. Leitungswasser ist in Deutschland als Lebensmittel deklariert und wird daher auch entsprechend kontrolliert. Viele haben Bedenken, wegen kalkigen und alten Leitungen. Infos darüber, wie du dein Wasser filtern und anreichern kannst, findest du z.B. in unserem Blogbeitrag über energetisiertes Wasser.

Wer trotzdem nicht auf Mineralwasser verzichten möchte, kann sich auch eine der am Markt angebotenen Heimsprudler-Lösungen zulegen. Leitungswasser kannst du auch bequem Zuhause in Glasflaschen abfüllen – das ist auch allemal gesünder, als die Billig-Plastikflaschen vom Discounter, die gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten können.

8. Richtig planen – Nur das einkaufen, was man auch wirklich braucht

Natürlich kostet es Zeit, für die kommende Woche vorauszuplanen, was man Essen möchte. So vermeidest du aber, dass du nicht mehr Lebensmittel einkaufst als du brauchst und du musst nichts wegwerfen. Du kannst so Geld sparen, ohne dich in deiner gesunden Ernährung einschränken zu müssen.

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